
Das Ziel war, nach Jahrzehnten wieder eine deutschsprachige akademische Zeitschrift für Religionswissenschaft zu etablieren. Dem hatte sich der Vorstand der Deutschen Vereinigung für Religionsgeschichte und eine Gruppe engagierter Wissenschaftler um Prof. Dr. Hubert Seiwert und Prof. Dr. Dr. Kurt Rudolph seit Beginn der 1990er Jahre gestellt. Im Frühjahr 1993 war es dann soweit: die erste Ausgabe der ZfR. Zeitschrift für Religionswissenschaft konnte erscheinen - im diagonal-Verlag Marburg.
Heute ist die ZfR aus dem Kreis der etablierten Fachzeitschriften in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Die ZfR hat sich im Lauf der Jahre ein hohes Ansehen erarbeitet. Das zeigt sich unter anderem in der häufigen Zitation von Beiträgen aus der ZfR.
Als akademische Fachvereinigung steht die DVRW (früher: DVRG) und das von ihr berufene Herausgeberkollegium für die Qualität der Zeitschrift, die die ganze Breite religionswissenschaftlicher Forschung abdecken will. Als engagierter Verlag für Religionswissenschaft setzen wir auf die weitere Profilierung der Disziplin über die Zeitschrift und wünschen allen Leserinnen und Lesern immer wieder bereichernde Beiträge.
Gründungsherausgeber: Prof. Dr. Burkhard Gladigow (Tübingen), Prof. Dr. Monika Horstmann (Heidelberg), Prof. Dr. Günter Kehrer (Tübingen), Prof. Dr. Dr. Kurt Rudolph (Marburg), Prof. Dr. Hubert Seiwert (Leipzig)
Derzeitige Herausgeber (2007): Prof. Dr. Christoph Auffarth (Bremen), Prof. Dr. Max Deeg (Cardiff), Prof. Dr. Dr. Manfred Hutter (Bonn), Prof. Dr. Hubert Knoblauch (Berlin), Prof. Dr. Jörg Rüpke (Erfurt)
Die Homepage der ZfR bietet alle Inhaltsangaben und Abstracts seit der ersten Ausgbe 1993.
Heft 08/2
[Erschienen Mai 2009]
Alexander-Kenneth Nagel:
Politische Apokalyptik
Steffen Dix:
Katholizismus zwischen Affirmation und Rekonfiguration
Demyan Belyaev:
Heterodoxe Religiosität in Russland
Rauf Ceylan:
Religiöse Orientierungen türkischer Imame
Rezensionen
Die Deutsche Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW) ist die Fachvereinigung der deutschen Religionswissenschaft mit rund 250 Mitgliedern (Stand: 2009).
Von 1987 bis 1999 erschien die Zeitschrift für Religionswissenschaft SPIRITA in einer Printausgabe, seit 2001 gibt es eine Online-Version, zuletzt jedoch nur mit unregelmäßigen Aktualisierungen.
